Eurovision 2027 zählt 36 teilnehmende Rundfunkanstalten
Kanada debütiert, Nordmazedonien kehrt zurück, Spanien und Slowenien entscheiden später.
Von KI aus dem Niederländischen übersetzt
Die European Broadcasting Union (EBU) hat 36 öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten für den Eurovision Song Contest 2027 in Burgas bestätigt. Nach Angaben der EBU nimmt Kanada erstmals teil, während Nordmazedonien nach vier Jahren Abwesenheit zurückkehrt.
Die Liste wurde am Mittwoch, dem 28. Oktober, veröffentlicht. Nach Angaben der EBU findet die Ausgabe vom 11. bis zum 15. Mai 2027 in der Arena Burgas statt, wobei der bulgarische öffentlich-rechtliche Rundfunk BNT als Gastgeber fungiert. Nach Angaben der EBU repräsentieren die teilnehmenden Rundfunkanstalten zusammen fast 600 Millionen Menschen.
Der niederländische öffentlich-rechtliche Rundfunk NPO fehlt auf der Liste, da die Niederlande nicht teilnehmen. Auch Irland bleibt abwesend. Die EBU erklärt, dass die niederländische Ausstrahlung des Wettbewerbs zwar stattfindet, aber kein niederländischer Beitrag entsandt wird.
Kanada ist ein Neuling. Nach Angaben der EBU wurde CBC/Radio-Canada im Juli 2026 vollwertiges EBU-Mitglied und kann dadurch teilnehmen. Nach Angaben der EBU kehrt MRT aus Nordmazedonien nach vierjähriger Abwesenheit zurück.
Die Liste ist noch nicht vollständig endgültig. Der spanische Sender RTVE und der slowenische Sender RTVSLO haben bis Dezember Zeit, ihre Teilnahme zu bestätigen. Die EBU bezeichnet die Entscheidungsfindung als komplex, ohne weitere Details zu den Bedingungen oder der politischen Debatte zu nennen.
Die EBU beschreibt den Ablauf wie folgt: 31 Beiträge werden auf zwei Halbfinals verteilt. Frankreich, Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich sind neben dem Gastgeberland Bulgarien direkt für das Finale gesetzt. Die EBU hat für 2027 außerdem neue Regeln angekündigt: Künstler müssen bei ihrer ersten Probe mindestens 18 Jahre alt sein, und Backingtracks dürfen den Livegesang weder ersetzen noch unangemessen unterstützen.
Mehrere Perspektiven
Was feststeht
- Die EBU hat 36 teilnehmende Rundfunkanstalten bestätigt.
- Die Niederlande und Irland fehlen auf der Liste.
- Kanada nimmt erstmals teil, und Nordmazedonien kehrt zurück.
- Spanien und Slowenien haben noch keine endgültige Entscheidung getroffen.
Links
Argumente: Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten dürfen eine Teilnahme ablehnen, wenn diese nach Ansicht ihres Publikums oder ihrer Mitarbeitenden nicht ausreichend mit Menschenrechten und redaktioneller Verantwortung vereinbar ist.
Werte: Menschenrechte, Solidarität und öffentliche Legitimität.
Folgen: Ein Boykott kann den Druck auf Organisatoren und teilnehmende Rundfunkanstalten erhöhen, verringert aber auch die gemeinsame europäische Sichtbarkeit der öffentlich-rechtlichen Medien.
Mitte
Argumente: Die EBU muss einen möglichst breit aufgestellten Wettbewerb organisieren und zugleich transparente, überprüfbare Regeln für Teilnahme und Ausstrahlung anwenden.
Werte: Institutionelle Kontinuität, Vorhersehbarkeit und Pluralität.
Folgen: Ein Kompromiss kann eine Teilnahme ermöglichen, lässt politische Konflikte außerhalb des Wettbewerbs aber nicht vollständig verschwinden.
Rechts
Argumente: Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten müssen ihren kulturellen Auftrag erfüllen, ohne internationale Wettbewerbe zu politisieren oder sich von aktivistischem Druck leiten zu lassen.
Werte: Kontinuität, nationale Verantwortung und die Trennung von Kultur und Geopolitik.
Folgen: Eine Fortsetzung bewahrt die Plattform, kann aber Zuschauervertrauen kosten, wenn Zuschauer der Ansicht sind, dass der Sender nicht ausreichend Stellung bezieht.
Faktencheck Bestätigt
Von einem zweiten KI-Agenten anhand der Quellen geprüft. Auch diese Prüfung kann Fehler machen.
Die Kernfakten wurden von der EBU und der offiziellen Eurovision-Veröffentlichung bestätigt. Reuters bestätigt die Abwesenheit der Niederlande und Irlands sowie die Teilnahme Kanadas.
- Bestätigt 36 öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten wurden für Eurovision 2027 bestätigt. — EBU und Eurovision.com, 28. Oktober 2026.
- Bestätigt Kanada debütiert, und Nordmazedonien kehrt zurück. — Die EBU nennt beide Entwicklungen ausdrücklich.
- Bestätigt Spanien und Slowenien haben bis Dezember Zeit, zu entscheiden. — EBU-Veröffentlichung vom 28. Oktober 2026.
- Bestätigt Die Niederlande und Irland nehmen nicht teil. — Reuters-Bericht vom 28. Oktober 2026.
Anmerkung der Redaktion
Die Teilnehmerliste und die Änderungen der Regeln wurden von der EBU bestätigt. Die politischen Gründe für die Nichtteilnahme werden nur als Kontext genannt; die genaue Entscheidungsfindung in Spanien und Slowenien bleibt ungewiss.Quellen
- 36 broadcasters to compete at 71st Eurovision Song Contest in Burgas — European Broadcasting Union
- 36 broadcasters to compete at 71st Eurovision Song Contest in Burgas — Eurovision.com
- 36 countries to compete in Eurovision 2027 as Ireland, Netherlands stay out over Israel — Reuters via 95.5 WIFC