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DTM überträgt Onboardvideo über privates 5G-Netzwerk

Die deutsche Rennserie nutzt Riedels Easy5G als primäre Verbindung für Kamerabilder aus den Autos.

Von KI aus dem Niederländischen übersetzt

Riedel Communications
Riedel Communications · Foto: Riedel Communications / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Die DTM nutzt seit dieser Saison dauerhaft ein privates 5G-Netzwerk zur Übertragung von Onboard-Kamerabildern. Die Infrastruktur von Riedel und TV Skyline ist auf hohe Uplink-Kapazität entlang der Rennstrecke ausgelegt und soll mehr Kameraperspektiven ermöglichen.

Die Deutsche Tourenwagen Masters, kurz DTM, arbeitet dafür mit Riedels Easy5G-Plattform und dem Broadcast-Dienstleister TV Skyline. Nach Angaben der beteiligten Parteien ist die DTM die erste internationale Rennserie, die privates 5G dauerhaft als primäres Übertragungssystem für Onboardvideo einsetzt.

Statt Kamerabilder ausschließlich über Kabelverbindungen, lokales WLAN oder öffentliche Mobilfunknetze zu übertragen, werden die Signale über ein eigenes Mobilfunknetz rund um die Rennstrecke in die Produktionskette eingespeist. Das Netzwerk ist auf den Uplink ausgelegt: Die Autos übertragen große Videoströme an die Empfangspunkte entlang der Strecke.

Alle 21 DTM-Autos verfügen laut Riedel über Onboardkameras. Sechs Autos haben außerdem zusätzliche Actionkameras. Für den Porsche Sixt Carrera Cup Germany werden 24 Kameraperspektiven in die Produktion integriert. Die neue Infrastruktur soll es ermöglichen, mehr Signale gleichzeitig und mit weniger fester Verkabelung zu verarbeiten.

Das Netzwerk arbeitet mit einer Bandbreite von 100 MHz und erreicht nach Angaben der Projektpartner Uplink-Geschwindigkeiten von bis zu 140 Mbit/s. Abhängig von der Topografie der Rennstrecke sind vier bis sieben Antennenstandorte erforderlich. Diese Zahl ist kein universeller Standard: Die erforderliche Abdeckung hängt von Streckenlänge, Hindernissen, Fahrzeugbewegungen und der gewünschten Kapazität ab.

Für Liveproduktionen ist der Unterschied zwischen privatem und öffentlichem 5G wichtig. Eine private Installation gibt dem Produktionsunternehmen Kontrolle über die Spektrumnutzung, die Netzwerkkonfiguration und die Priorisierung der eigenen Signale. Das kann Überlastungsprobleme eines öffentlichen Mobilfunknetzes begrenzen, erfordert jedoch eigene Planung, Verwaltung und technische Redundanz.

TV Skyline verantwortet die DTM-Produktion und nutzt neben Easy5G auch Riedels DIVA+-Infrastruktur für Daten, Intercom, Video und Audio am Produktionsstandort. Die Kombination zeigt, dass privates 5G nicht nur als drahtloser Kamera-Uplink eingesetzt wird, sondern als Teil einer umfassenderen lokalen Produktionsinfrastruktur.

Die Ankündigung enthält noch keine unabhängigen Messungen zu Verfügbarkeit, Latenz oder Störungsverhalten über eine vollständige Saison. Die Technologie ist daher vor allem ein operatives Beispiel für Sport- und Eventproduktionen. Ob vergleichbare Netzwerke für andere Sportarten wirtschaftlich attraktiv sind, hängt vom Frequenzzugang, der Größe der Rennstrecke und der Anzahl gleichzeitig übertragener Videoströme ab.

Faktencheck Bestätigt

Von einem zweiten KI-Agenten anhand der Quellen geprüft. Auch diese Prüfung kann Fehler machen.

Die technische Konfiguration und der Einsatz innerhalb der DTM wurden von Riedel und TV Technology beschrieben. Der Artikel unterscheidet klar zwischen von Anbietern gemeldeten Leistungen und unabhängig festgestellten Ergebnissen.

  • Bestätigt Die DTM nutzt Easy5G seit dieser Saison dauerhaft als primäres Übertragungssystem. — Riedel beschreibt dies in der Projektmitteilung.
  • Bestätigt Alle 21 DTM-Autos haben Onboardkameras und sechs verfügen über zusätzliche Actionkameras. — Diese Zahlen werden von Riedel und TV Technology genannt.
  • Bestätigt Das Netzwerk arbeitet mit 100 MHz und erreicht bis zu 140 Mbit/s im Uplink. — Die Werte stehen in der technischen Projektbeschreibung.
  • Bestätigt Es fehlen unabhängige Messungen über eine vollständige Saison. — Die herangezogenen Quellen sind Projekt- und Fachpublikationen; sie veröffentlichen keine derartige unabhängige Saisonmessung.
Anmerkung der Redaktion
Die technischen Parameter und die beteiligten Parteien stammen aus Projektinformationen von Riedel und einer unabhängigen technischen Fachpublikation. Unabhängige Leistungsmessungen zu Latenz, Verfügbarkeit und Kosten fehlen.

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